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Erfahren Sie hier mehr über mich
und meine Aktivitäten

                        Persönliches:
- Ich bin Jahrgang 1941
- Verheiratet seit 1974 mit Ulrike, Zahnärztin
- 1. Tochter Franka Elsbett-Klumpers, Betriebswirtin
   EK-Training
- 2. Tochter Dr. Katrin Blank, Tierärztin
   Tierärzte Ettleben
- 4 Enkel

Meine Familie (von links):
- Eva, Tochter v. Franka und Marco
- Ulrike, meine Frau
- Franka, meine Tochter
- Lars, Sohn von Katrin und Nico
- Tom, Sohn v. Franka und Marco
- Marco, Mann von Franka
- Carina, Tochter v. Katrin und
   Nico
- Ich
- Katrin, meine Tochter
- Nico, Mann von Katrin


Ausbildung
bis 1963:
- abgeschlossene Maschinenschlosserlehre, Hüttenwerke Salzgitter
- Ausbildung zum Techn. Zeichner im väterlichen Betrieb, Salzgitter
- Abendschule, Fachabitur, Nürnberg
- Studium Maschinenbau, Nürnberg

1963

- Ich gründe das Ingenieurbüro ELSBETT KONSTRUKTION mit Sitz in Nürnberg
- Erste Entwürfe für neuartige Motor-Konstruktionen
- Anmeldung meines ersten Patents: Konzept eines Gegenkolbenmotors
  
ab 1964: - Mein Vater, Ludwig Elsbett, kündigt nach 6 Jahren als Oberingenieur bei MAN und tritt in ELSBETT KONSTRUKTION ein. Die Fa. MAN zahlt ihm Lizenzen für das von ihm entwicklete HM-Verfahren. Damit kauft er ein Industriegrundstück in Hilpoltstein und der Sitz unserer Firma wird dorthin verlegt. Gemeinsam bauen wir nun ein Institut für Forschung und Entwicklung an Verbrennungsmotoren auf.
- Zunächst werden nur Motoren-Entwicklungen im Auftrag von MAN durchgeführt, da wir 3 Jahre lang exklusiv an diese Fa. gebunden sind.
- Von mir werden Messeinrichtungen entwickelt und gefertigt, z.B. ein Drallprüfstand und eine automatische Kraftstoffverbrauchs-Meßanlage und zudem baue ich eine mechanische Werkstatt auf, anfangs nur mit Drehbank, Bohrmaschine und  Fräsmaschine bestückt.
  
    - Mit dieser einfachen Einrichtung stelle ich bereits neuartige Motorenteile für Versuche her, z.B. Stahlkolben, die zentral auf dem Kolbenbolzen aufsitzen und mit diesem verschraubt werden.
- 1968 können die ersten Mitarbeiter eingestellt werden, die Werkstatt wird vergrößert und Prüfstände für LKW-Motoren werden von mir konzipiert und eingerichtet
  
ab 1969   - Auch mein Bruder Max-Walter Elsbett gehört kurzzeitig zum Team, ehe er sich mit eigenem Stahlbaubetrieb selbstständig macht.

- In den folgenden Jahren enstehen zahlreiche Patentanmeldungen. Heute bin ich Erfinder oder Miterfinder bei mehr als 400 Schutzrechten. Eine Liste finden Sie hier auf der Website des Patentamtes. Geben Sie im Feld Anmelder/Erfinder nur den Namen "Elsbett" ein:
Sie finden dann mehr als 450 Patente, Gebrauchsmuster und Anmeldungen für ELSBETT
         
Ab 1970: - Nach Erweiterung der Firma und Eintritt meines Bruders Klaus Elsbett kommt das Familienunternehmen ELSBETT KONSTRUKTION in Schwung:
- Neubau einer Rundhalle mit mit Büros, Prüfständen und Werkstatt. Hier werden Versuchsteile und komplette Motoren gefertigt. In den folgenden Jahren bin ich verantwortlich für die Anschaffung von mehr als 200 Maschinen - viele davon CNC-gesteuert. Ich konstruiere Sonder-Werkzeuge und Vorrichtungen zur Fertigung von Pilotserien. Die Statik des nach innen geneigten Hallendaches mit 42 m Durchmesser habe ich so berechnet, dass Versuchsfahrzeuge bis zu 3 Tonnen Gewicht darauf im Kreis herumfahren können, ohne von außen gesehen zu werden
– Aufbau einer Fertigung für Kleinserien mit Beschäftigung von zeitweise über 80 hochqualifizierten Mitarbeitern
- Unter meiner Leitung wird das Konstruktionsbüro auf CAD-Technik umgestellt
- Ich plane und leite den Aufbau einer vollautomatisch gesteuerten Fertigungsstraße für die von uns entwickelten Stahl-Gelenkkolben
  
  - Entwicklung und Herstellung des als Elsbettmotor bekannten Motors, weltweit der erste PKW-Diesel-Direkteinspritzer in Serie. Hierfür habe ich ein im Zylinderkopf integriertes Einspritzsystem mit einer voll-variablen mechanischen Regelung entwickelt, die eine zuvor nicht mögliche Bandbreite an Regelmöglichkeiten bietet. Auf dem Weltkongress für Automobil-Ingenieure FISITA 1984 in Wien stelle ich diese Technik einem breitem Kreis von Experten bei einem Vortrag in der Wiener Hofburg vor.
- Die koreanische Fa. Hyundai kaufte eine Lizenz der Elsbett Technologie einschließlich Brennverfahren und Stahlkolben. Ein Team von drei koreanischen Fachleuten war ein Jahr lang in Hilpoltstein stationiert und wurde von mir in die Technik eingewiesen und geschult. Zwei Personenwagen des Typs „Hyundai Pony“ wurden auf  Direkteinspritzung umgebaut und über weite Strecken in Deutschland von Testfahrern erprobt. Leider gelang es damals nicht, Bosch davon zu überzeugen, dass Diesel-Direkteinspritzung im Pkw eine Zukunft hat, so dass das Projekt daran scheiterte, dass Hyundai keinen Zulieferer für die nötige Einspritztechnologie fand. Das änderte sich erst, als auch europäische Firmen sich mit Pkw-Direkteinspritzern beschäftigten.
– Ich berechne und entwickle außerdem Motorenteile im Auftrag deutscher Automobilhersteller, z.B. Rennmotor-Nockenwellen für BMW, die dann auch bei uns gefertigt werden.
– Forschung an alternativen Kraftstoffen, v.a. Pflanzenöl, und darauf aufbauend Entwicklung und Bau entsprechender Motoren (PKW, LKW, Traktoren, Stationärantriebe, BHKW)
- VW/Audi erwirbt eine Lizenz für den Elsbett-Direkteinspritzer und engagiert mich für ein Jahr in Heilbronn, wo ich an Konstruktion und Entwicklung des TDI mitwirke
- für eine Tochterfirma von DEUTZ (KHD) in Frankreich führe ich erfolgreich die Konstruktion eines luftgekühlten Zweizylinders durch
  
1985 - 1986 Für die Luftflotte des Computerherstellers NIXDORF, Paderborn, konstruiere und entwickle ich einen Flugzeugmotor (14-Zylinder Dieselmotor mit zentralem Taumelscheiben-Antrieb zwischen je 7 gegenüberliegenden Axial-Zylindern, 300 kW bei 2200 U/min). Dafür gründen ELSBETT und NIXDORF die „Axial-Motor GmbH“  mit je 50% Beteiligung. Es wurde nur ein Prototyp fertiggestellt, der auf dem Prüfstand erfolgreich lief. 1986 starb Heinz Nixdorf und seine Firma wurde von SIEMENS übernommen. Dort bestand kein Interesse an der Fortführung dieses Projekts
Ab 1988:
Die Elsbett-Motorentechnik wird international und bindet meine technische Aktivität jeweils für längere Aufenthalte im Ausland, u.a.:
– Planung einer Motorenproduktion für PKW in Brasilien
– Planung einer Motorenproduktion für Baumaschinen und Traktoren in Argentinien
- Unter meiner Leitung entsteht eine komplette technische Dokumenatation für eine Motorenfertigung in Russland
- Planung einer Motorenproduktion in Indien 
 
1989: - Entwicklung des sog. SWATCH-Motors (später SMART). Hierbei kooperiere ich mit SMH in Biel, Schweiz. Der Prototyp wird in Hilpoltstein hergestellt und erprobt, die TÜV-Abnahme ist in München. Der sehr leichte und kompakte 10kW-Motor hat einen vollständigen inneren Massenausgleich und hydraulische Ventilbetätigung. Später nennt man diesen Motortyp "Range Extender"
1990:
Nach technischen Erfolgen in China erhalte ich eine Gast-Professur an der Jiangsu Universität in Zhenjiang, Jiangsu Provinz. Bis heute halte ich dort regelmäßig Vorlesungen und bin auch in Entwicklungsprojekte eingebunden. Die Universität ist auch stolz auf meine Auszeichnungen, die ich in China erhalte, siehe Friendship Award.
1995:
- 1993 gerät die Fa. Elsbett Konstruktion in finanzielle Turbulenzen und wird verkauft. Die Elsbett Familie zieht sich zurück. Zwei Jahre später wird vom neuen Eigentümer Insolvenz angemeldet und die Fa. Elsbett Konstruktion abgewickelt
- 1995 gründe ich mein eigenes Konstruktionsbüro GET Günter Elsbett Technologie, das ich bis heute betreibe
- Ebenfalls noch in 1995 gründe ich zusammen mit meinem Bruder Klaus Elsbett die Fa. Elsbett-Technologie GmbH in Thalmässing, scheide jedoch als deren Gesellschafter nach einigen Jahren aus. Ich behalte eine Tätigkeit als Berater
- In dieser Funktion konstruiere ich 1996/1997 einen Einzylinder für den Betrieb mit Palmöl und verbringe dabei mehrere Monate im Elsbett-Büro Kuala Lumpur
- In der ebenfalls von mir mitbegründeten Elsbett AG bin ich zum Schluß nur noch als Berater tätig. Als ein Hedgefond zunehmend an Einfluss in der AG gewinnt, ziehe ich mich zurück und konzenzentriere mich auf die Aufgaben in meiner eigenen Firma
  

1998:
- Konstruktion von Stirlingmotoren für Pelletsheizungen und Soiarspiegel in der Firma EPAS GmbH, Leipzig. Hier bin ich für einige Jahre regelmäßig an mehren Tagen pro Woche tätig. Ich leite die Konstruktion und Entwicklung und werde auch Mitgesellschafter. Die Firma ist aber wirtschaftlich zu schwach, wird aufgelöst und die Technologie an die erfolgreiche Firma ENERGIEBIG in Österreich verkauft, die ein Pionier im Bereich der Photovoltaik ist.
  
Seit 2002:- Die Prignitzer Eisenbahn stellt ihren Betrieb auf den Kraftstoff Pflanzenöl um und schließt mit mir einen Vertrag über technische Beratung. In dieser Zeit erarbeite ich zahlreiche praktische Lösungen für den Antrieb von Schienenfahrzeugen.

- Die steigende Nachfrage in China nach meinem Know-How auf dem Gebiet der Motorentechnik verlagert meine Tätigkeit mehr und mehr nach dort:
– Die von mir konstruierten Motoren haben besseren Verbrauch, höhere Leistungen und verminderte Schadstoffe. Dafür erhalte ich zahlreiche Auszeichnungen in China
2003:
- In Leipzig werde ich kontaktiert von einer Interessengemeinschaft von Geschäftsleuten, welche die Idee eines Gegenkolbenmotors (GKM) zur dezentralen Energiegewinnung weiter entwickeln wollen. Ich erhalte einen Auftrag zur Erstellung einer entsprechenden Machbarkeits-Studie. Hierin entwickle ich eine Reihe neuer Techniken, u.a. die Möglichkeit eines Viertakt-Betriebes. Die Bemühungen für eine Vermarktung dieses Konzepts bleiben jedoch letztlich erfolglos
- In der Hoffnung, dass eine Umsetzung der Ideen eines Tages dennoch möglich sein wird, arbeite auf eigene Kosten weiter an dieser Technologie. Das führt - neben der Ausübung meiner anderen Tätigkeiten - zu laufend neuen technischen Ausarbeitungen und einer Unzahl an Präsentationen bei vielen Firmen. Im Zuge dieser Bemühungen entstehen jedoch auch weitere technische Fortschritte:
- Erstellung einer vollständigen technischen Dokumentation einschließlich eines kompletten CAD-Zeichnungssatzes für einen GKM-Prototyp
- Um die GKM-Funktionen mechanisch besser erklären zu können und um praktische Erfahrungen zu sammeln lasse ich zunächst einige Funktionsmodelle in chinesischen Werkstätten herstellen. Die ersten Funktionversuche mit der neu entwickelten Büchsensteuerung sind zwar erfolgreich, behindern aber stark meine übrigen Aufgaben. Daher lege ich die weitere Entwicklung aus Zeit- und Kostengründen erst mal auf Eis
2004
- Ich initiiere eine Hochschul-Partnerschaft zwischen der Jiangsu-University und der Technischen Hochschule Amberg-Weiden
- In diesem Rahmen wird ein von der Regierung gefördertes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Brautsch erfolgreich durchgeführt, wobei Schiffe auf dem Yangtze Fluss mit pflanzenöltauglichen Motoren ausgerüstet werden. Die entsprechenden Motoren chinesischer Hersteller werden von mir hierfür zur Verfügung gestellt
  
2006- Ich schließe mit "Binzhou Piston", dem größten Kolbenhersteller in China, einen Beratervertrag. Bei dem Symposium in Binzhou sind alle wichtigen chinesischen Motorenfirmen anwesend, denen ich die ELSBETT-Kolben-Technologie erläutere
2007
- Ich werde zum "External Examiner" an der Cardiff University, Wales, ernannt. Meine Aufgabe ist die Prüfung und Abnahme von PHD (Dr.) Thesen im Bereich Physik (Thermodynamische Auslegung von Stirling-Motoren)
- Vor den Olympischen Sommerspielen in Peking rüste ich einige YaXing Busse auf den Betrieb mit Pflanzenöl um
ab 2011:
- Mai 2011: Eine englische Finanzgruppe hat Interesse an der Entwicklung eines lauffähigen GKM (Gegenkolbenmotors) und bietet mir dafür eine erfolgsabhängige Finanzierung und ein Lizenzversprechen an. Daher miete ich eine Werkstatt und kaufe einen Prüfstand, um die weitere Entwicklung des GKM bis zum angestrebten Ziel voranzutreiben
- November 2011 Fertigstellung eines Prototyps für Funktionsversuche
- April 2012: Abschluss des Projektes durch Abahme der erfolgreiche Test- und Dauerläufe des GKM-Prototyps durch die Experten des Investors. Damit erhalte ich zwar die vereinbarte pauschale Zahlung, aber der Investor sieht von der Lizenznahme wieder ab, als er keine Firma findet, die sich ernsthaft für diese Technologie interessiert, obwohl deren Funktion nun nachgewiesen ist. Leider bleibe ich deshalb auf einem Großteil meiner Kosten sitzen.
- nach April 2012: Unverdrossene GKM-Weiterentwicklungen, Präsentationen und technische Ausarbeitungen - nun wieder nebenbei in Eigenregie und auch auf eigene Kosten
- Mai 2013: Vorstellung meines GKM-Konzepts auf dem Internationalen CIMAC-Kongress in Shanghai
- Oktober 2014: Auf der MTZ-Fachtagung "Ladungswechsel im Verbrennungsmotor" präsentiere ich ebenfalls durch einen Vortrag meine GKM-Technologie
- Mehr als ein Dutzend von mir ausgearbeitete Schutzrechte für diese GKM-Technologie wurden erteilt
Aktuell:
Fortführung und weitere Konzentration meiner Aktivitäten in China: Beratungen von Firmen und Lehrtätigkeit.
- jährlich bis zu 8 Reisen und 120 Tagen Aufenthalt
- parallel dazu in Deutschland, zurzeit auf eigenes Risiko: Weitere Arbeiten für die Gegenkolbenmotor-Technologie; zur Unterstützung der Vermarktungsbemühungen gibt es eine Prototyp, der bereits einen Dauerlauf zum Nachweis der Funktion bestanden hat. Er ist zurzeit mangels Interesse eingelagert, kann aber erforderlichenfalls wieder auf einem Prüfstand aufgebaut werden.
- Ich entwickle auch Konzepte zu nachhaltigen Nutzung von Energie aus dem Meer und Technologien zur Vermeidung der Folgen einer Ölpest.
Wichtige
Auszeichnungen:

- Dissertation Award der Technical High-School, Cordoba/Argentinien (1988),
- Philip Morris Forschungspreis „Challenge Future“, Deutschland (1989),
- Europäischer Solarpreis von EUROSOLAR, Bonn/Deutschland (1997),
- Huangshan Award als höchste Auszeichnung für ausländische Experten in der Anhui-Provinz/Hefei/China (2011),
- Friendship Award als höchste Auszeichnung für Ausländer in China durch den Premierminister, Beijing/China (2012)